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Zu Besuch bei snake and wildlife rescue samui

Während unseres Aufenthaltes auf Koh samui, hatten Ecki und ich die Gelegenheit, einen Tag mit Phil von snake and wildlife rescue samui zu verbringen. Ich kontaktierte ihn über Facebook und er schrieb zurück, dass ich ihn gerne begleiten könne, wenn er einige Kobras freilassen würde. Er hatte die drei Tiere, 2 Monokelkobras und eine Königskobra eingefangen, als auf seiner Notrufnummer die Anrufe über Schlangenbegegnungen in der Nähe, oder in menschlichen Behausungen eingingen.

Der Mann hinter snake and wildlife rescue samui – Phil Brook

Phil Brook

Phil stammt aus Großbritannien, wo er schon früh seine Liebe und Faszination zu Reptilien entdeckte. Vor 14 Jahren brachte ihn das Leben nach Koh samui, wo er nun mit 9 Hunden in einem Häuschen sehr bescheiden im südlichen Teil der Insel lebt. 9 Hunde hat er deshalb, weil eine Straßenhündin ihre Welpen strategisch günstig unter seiner Veranda bekommen hat. Trotz aller Bemühungen fand er keine neuen Besitzer für die Welpen und so behielt er sie alle. Die Meute bleibt in einem umzäunten Bereich um sein Haus und freut sich natürlich wie wild, wenn Phil von einem seiner Einsätze zurück kommt.

Der Einsatz für die Wildtiere – ein Vollzeitjob

Als Phil auf der Trauminsel ankam, musst er mit Erschrecken feststellen, dass Schlangen von den Einheimischen aus Angst erschlagen werden. Die thailändischen Behörden, die sich eigentlich um die Rettung der Wildtiere kümmern sollten, kommen ihrer Arbeit nicht nach. Und so beantwortet nun Phil 5-6 Anrufe täglich und fährt zu Einsätzen. Einige Anfragen lassen sich telefonisch klären, aber da die Insel relativ groß ist und es durch die massive Zersiedelungen zu vielen Kontakten zwischen Mensch und Wildtier kommt, muss er auch oft los und direkt vor Ort helfen.

Einsatzwagen von snake and wildlife rescue samui

Er benutzt dazu sein eigenes Auto, oder, wenn dieses mal wieder in der Werkstatt ist, auch mal seinen Motorroller und sein eigenes Equipment. Phil ist Vollzeit im Einsatz, hat also keine Arbeit nebenher. Er bekommt keine müde Mark von der thailändischen Regierung und war letztes Jahr fast am Ende, erzählte er mir. Beinahe hätte er sogar sein Auto verkaufen müssen. Nur durch die dauerhafte Unterstützung von Wildlife Friends Foundation Thailand hat sein snake und wildlife rescue samui überlebt.

WFFT – Wildlife Friends Foundation Thailand

WFFT ist eine gemeinnützige Organisation, die 2001 von einem Niederländer gegründet wurde und die im Norden Thailands eine Tierklinik und Auffangstation für verletzte, beschlagnahmte, gerettete und bedürftige Wildtiere betreibt. Auch von Phil sind schon nicht wieder auswilderbare, oder sehr pflegebedürftige Wildtiere in dieses Zentrum transportiert worden, wo sie ein naturnahes Zuhause finden.

Folgende Bilder wurden mir von Phil zur Verfügung gestellt:

Angeketteter Makake
Zirkuläre Wunde durch eingewachsene Kette

wildlife rescue – Otter

Otter wurde als Haustier gehalten, angeleint

Dieser arme Otter hier beispielsweise. Erst wurde an einem Halsband festgebunden im Garten von Einheimischen gehalten.

Zirkuläre Wunde am Hals durch Halsband

Durch die verzweifelten Befreiungsversuche erlitt das Tier eine zirkuläre tiefe Wunde am Hals. Dr. Sith, der Tierarzt von samui dog rescue, hilft Phil bei der tiermedizinischen Versorgung verletzter Wildtiere (darunter auch Reptilien).

Wunde nach OP

Und so hat er auch diesen Otter operiert, seine Wunde aufgefrischt, mit Drainage versorgt und vernäht. Die weitere Behandlung fand dann bei WFFT statt.

wildlife rescue – Plumplori

Blinder Plumplori lebt nun bei WFFT

Auch dieser Plumplori, der verletzt auf der Straße gefunden wurde, und Zeit seines Lebens blind bleiben wird, hat ein dauerhaftes Heim bei WFFT gefunden.

Verletzter Plumplori

Vermutlich wurde er wegen Rivalisierung von einem anderen Plumplori gebissen. Untereinander attackieren diese Tiere vornehmlich den Kopf und durch das Gift in ihrem Speichel, wird die infizierte Haut meist nekrotisch.

Wunde nach Entfernung nekrotischen Gewebes

Ohne tierärztliche Hilfe, wäre dieses Tier mit ziemlicher Sicherheit gestorben. Dank Phil, Dr. Sith und dem Team von WFFT allerdings, lebt es nun in einem Gehege und wird artgerecht versorgt.

Aber nun zurück zu..

mein Tag mit snake and wildlife rescue samui

Auto wird beladen

Nachdem mich Phil am Treffpunkt abgeholt hatte, fuhren wir erstmal zu ihm nach Hause, um die Schlangen ab zu holen. Nach dem Fangen verbleiben sie zur Beobachtung meist ein-zwei Tage in dunklen Boxen mit Luftlöchern und Wasser. Phil muss auch erst eine geeignete Stelle zur Freilassung finden. Der Platz muss möglichst natürlich sein, sicher und in der Nähe des Fundortes liegen.

Die standortreuen Kobras

Da Kobras sehr standorttreu sind und sie aufgrund des Stresses bei Umsiedlung verhungern können, ist ihnen nicht damit geholfen, irgendwo im Wald ausgesetzt zu werden. Aufgrund der immer weiter sich ausdehnenden menschlichen Siedlungen, der fehlenden geschützten Natur auf Koh samui, wird das immer schwieriger. Laut Phil gab es früher ein Gesetz, dass es verbot höher als 150m über NN zu bauen. Da aber gerade diese Bauplätze mit Aussicht auf das Meer heiß begehrt sind, wurde diese Regel kurzerhand über Bord geworfen.

Korruption auf Koh samui vs. Tierschutz

Auf der Fahrt zu den Zielorten erfuhr ich, dass es alleine auf Koh samui viele Beispiele für Korruption gibt. So gibt es hier zahlreiche tierische Unterhaltungsparks: Tigerkingdom, Elefantenreiten, Giftschlangenshow, Krokodilfarm, Affenzirkus… Viele dieser Einrichtungen verletzten das internationale Gesetz des Artenschutzes; vom Tierschutz ganz zu schweigen.

Spaß auf Kosten von Tieren, abfotografiert aus dem airasia-Magazin, zeigt die Pinguinshow im Everland/Südkorea

Aber da, vornehmlich russische und chinesische, Touristen für solche Unterhaltungen viel Geld bezahlen, wird nicht hingesehen, bzw. werden die Gesetzeshüter durch Beziehungen und Schmiergelder geblendet. Alles zum Leidwesen der Tiere… Bedeutet für euch, die ihr diese Zeilen lest: unterstützt keine dieser tierischen Qualstationen, gebt Niemandem mit Tier Geld und verzichtet auf geschmacklose Selfies mit gefangenen Tieren.

Freilassung einer Monokelkobra

Eine Kokosnussplantage mit einigermaßen viel Bodenbewuchs war das erste Ziel.

Angekommen…

Hier holte Phil mit Hilfe eines Schlangenhakens die erste Monokelkobra aus ihrer Box. Während die Schlange mit der vorderen Hälfte ihres Körpers auf dem Haken lag, ergriff Phil das Hinterteil etwa auf Höhe der Kloake und konnte sie somit dirigieren und leiten.

Giftschlangenhandling mit Schlangenhaken
Vorsichtiges handling

Er setzte sie auf einem Stückchen offener Fläche ab. Bevor sie sich ins Unterholz davon machte, zeigte uns Phil, wie Kobras sich wehren.

Abwehrverhalten einer Kobra

Er berührte das Tier am Hinterkopf, ging um sie herum und brachte sie somit in Abwehrhaltung. Kobras zeigen sehr deutlich, dass sie nicht wünschen, dass du ihnen zu nahe kommst. Sie stellen ihr vorderes Körperdrittel senkrecht, spreizen ihr Nackenschild, drehen sich immer zum beweglichen Objekt, machen Scheinbisse, stoßen vor und stellen sich sogleich wieder auf.

Monokelkobra mit gespreiztem Nackenschild

Viel Show! Dies beweist: eine Kobra versucht alles, um nicht beißen zu müssen. Das tut sie nur, wenn ihr Leben bedroht, sie verletzt, oder festgehalten wird. Oder aber natürlich wenn sie ihre Beute töten möchte. Da wir Menschen keine Beute sind, wird die Schlangen ihr kostbares Gift auch nicht an uns verschwenden wollen. Die Produktion des, aus vielen Bestandteilen zusammengesetzten Giftes ist sehr aufwendig und von daher geht die Schlange damit sparsam um.

Faszination Reptil-Schlange-Kobra

Fasziniert

Wir bewunderten das wunderschöne Tier noch eine Weile und man konnte an Phils Gesten und Mimik sehen, dass er fasziniert ist, von diesen Schuppenkriechtieren. So fasziniert, dass er ihnen seine Zeit, seine Energie, ja sein Leben widmet.

Und dafür beide Daumen hoch!!

Video: Phil und Kobra

Unterstützung für snake and wildlife rescue samui

Auch Ecki fand den drahtigen, energiegeladenen, nimmermüden Phil und seine Arbeit sehr unterstützenswert. Und so geht 1 Euro pro verkauften Ecki an Phil und sein snake and wildlife rescue samui. Wenn ihr diese kleine, aber effektive Einmannorganisation, die Mensch und Natur versucht wieder in Einklang zu bringen (symbolisch im Ying-Yang des Logos), darin unterstützen wollt, könnt ihr dies natürlich gerne mit einer Spende tun

(einfach über Paypal an  phil_brookie@yahoo.com),

oder aber gleichzeitig noch einen mutigen, reiselustigen Perlsacktier-Freund bekommen und bei Perlsacktiere einen Tripforanimals-Ecki erstehen. (Weitere Unterstützung durch den Eckiverkauf geht bisher an Stefan mit seinem reptile rescue phangan/Thailand und an Nathan mit seinem chiliwung reptile center auf Jawa/Indonesien)

Ecki, das mutigste Chamäleon der Welt

face-to-face mit einer Monokelkobra

Nach dem face-to-face mit der Kobra, musste ich Ecki erstmal an mich drücken und dem kleinen mutigen Kerlchen bestätigen, dass er der tapferste, niedlichste, hübscheste und treueste Reisegefährte ist, den man sich wünschen kann und das ich sehr froh bin, ihn bei mir zu haben.
Nachdem wir auch die anderen Kobras freigelassen hatten, schlief Ecki auf dem gesamten Heimweg in seiner Tasche.

Das war definitiv die spannendste Erfahrung seines kleinen Chamäleonlebens!

Die Geschichte der Warane Baan-chan und Rocky

Von Koh samui aus, sind Uscha und ich für einen Tag auf die Nachbarinsel phangan gefahren. Wir haben die Fähre genommen und ließen uns an Deck den Wind durch Haar und Schuppen blasen.Ecki auf hoher See

Der Müll im Meer

Auf dem Meer trieben immer wieder Plastikflaschen und anderer Müll. Uscha erklärte mir, dass die Natur Plastik nur sehr sehr langsam abbauen kann. Anders als zum Beispiel Papier. Das ist ein Naturprodukt (aus Holz hergestellt) und verrottet deshalb fast so schnell wie Gemüsereste. Aber Flüssigkeiten kann man schlecht in Papier lagern und deshalb gibt es hier fast alle Getränke in Plastikflaschen. Da man kein Pfand bezahlt, bringen die Menschen in Thailand fast nie ihren Plastikmüll zum recyceln. Oft landet er in der Natur und wird dann vom Wind ins Meer geblasen.

Zu Besuch bei dem Reptilienretter von phangan

Aber ich schweife ab! Ich wollte doch von meinem Tag auf Koh phangan erzählen! Wir sind nämlich dorthin gefahren, um Stefan zu treffen, den Reptilienretter von phangan. Das ist ein deutscher Mann, der schon seit vielen Jahren auf dieser Insel wohnt. Er liebt Reptilien schon seit er klein ist, was ihn mir natürlich sehr sympathisch macht. In Thailand und auch auf der Insel gibt es viele Reptilien. Darunter sind auch Warane, Giftschlangen und Riesenschlangen.

Die Gefahren für Reptilien

Vor diesen großen Reptilien haben die Thailänder Angst. Also erschlagen und töten sie sie. Seit es Stefan auf der Insel gibt, können die Leute aber die Notfallnummer von reptile rescue phangan wählen und ihn rufen. Er kommt dann sofort mit seinem orangenen Auto angebraust, packt seine Ausrüstung aus und fängt die Schlange ein. Je nachdem, ob das Tier schon verletzt ist, oder nicht, muss er sie zur Beobachtung mitnehmen, oder kann sie sofort wieder in die Natur entlassen. Auch Warane müssen sich vor den Menschen, oder den vielen freilaufenden Hunden in Acht nehmen.

Die Warane bei Stefan

Warane sind Echsen, die ziemlich groß und wehrhaft sein können. Aber eigentlich nur, wenn sie Angst haben. Stefan hat einen solchen Waran auf dem Balkon in einem Terrarium.

Bengalenwaran beim Sonnenbaden

Das ist ein Bengalenwaran und heißt Baan-chan. Während er sich gesonnt hat, konnten wir uns gemütlich unterhalten und da hat er mir seine Geschichte erzählt.

Die Geschichte vom Bengalenwaran Baan-chan

Beim gemeinsamen Sonnenbad

Erst musste ich aber vor ihm davonlaufen. Er dachte, ich bin Futter, weil ich rot bin. Ich habe mich dann vorsichtshalber hinter ihn gesetzt!

“Heee, du: hör auf, hinter mir her zu laufen! Ich bin kein Futter, ich bin Ecki, das kleine Chamäleon!“

“Oooch, ich dachte du bist eine besonders appetitliche und große Schabe… Entschuldigung ich habe rot gesehen! Und ich erkenne nur noch Farben und keine Formen mehr auf dem rechten Auge.“
“Was ist dir denn passiert?“

Der Überfall…

“Ja stell dir vor, ich spaziere da so ganz gemütlich entlang eines Grabens. So ganz gemütlich auf der Suche nach was zum Essen. Weißt du, so gemütlich hier und dort gezüngelt. Zwischendurch ganz gemütlich gesonnt und ab und an die Gegend inspiziert. Plötzlich war es vorbei mit der Gemütlichkeit. Plötzlich kamen 4 Hunde angelaufen und haben mich angebellt. Da ist mir ganz Angst und Bang geworden. Ich habe versucht, mich so groß wie möglich zu machen. Ich bin doch noch gar nicht ausgewachsen, weißt du. Eigentlich bin ich ein Jugendlicher. Aber ich habe versucht gefährlich auszusehen. Die Hunde haben sich leider nicht getrollt, sondern angegriffen. Sie kamen immer näher und formierten sich zu einem Kreis um mich herum. Ich habe nach einem Ausweg gesucht, weil ich gemerkt habe, dass sie nicht verschwinden werden. Ich wollte weglaufen, so schnell ich kann. Und ich kann schnell, musst du wissen. Ich wollte mich auf einen Baum flüchten und habe auch einen in der Nähe gesehen. Als ein Hund angefangen hat nach mir zu schnappen und ich seine Zähne vor meinem Kopf aufblitzen sah, bin ich einfach losgestürmt. Erst schien es auch zu klappen. Ich konnte den Kreis der Angreifer durchbrechen, aber dann schlugen die Zähne eines Hundes dicht neben mir aufeinander. Ich habe Haken geschlagen, aber es waren einfach zu viele Verfolger. Und als mich einer der Hunde am Hinterteil erwischt hat, konnte ich nur noch versuchen ebenfalls zuzubeißen. Ich habe gefaucht, und gebissen, mich gewunden und meine Krallen in das Fell der Hunde geschlagen. Aber da hatte mich auch schon einer am Kopf und schleuderte mich hin und her, dass mir Hören und leider auch Sehen verging. Wie im Nebel habe ich danach Menschengeschrei gehört. Und plötzlich ließen die Tiere los, jaulten auf und trollten sich.

…und seine Folgen

Ich lag auf dem Boden und konnte mich vor Schmerz nicht mehr bewegen. Ich wollte meine Chance nutzen und fliehen, aber es ging nicht mehr. Ich wurde hochgehoben und in eine Kiste gepackt. Ich habe einfach alles danach mit mir geschehen lassen, weil ich wusste, dass ich Hilfe brauche. Nach und nach lernte ich die Stimme von Stefan kennen und lernte, dass er nicht gefährlich ist. Mittlerweile wehre ich mich nicht mehr, wenn er mich anfasst.

Stefan und Baan-chan

Er gibt mir Futter und hat mir ein Gehege gebaut. Ich habe eine eigene Badewanne, die ich jeden tag verdrecken kann und Stefan macht sie wieder sauber! Ich habe auch eine künstliche Sonne, aber am liebsten ist es mir, wenn ich aus dem Gehege raus und auf dem Boden nach einem Sonnenplätzchen suchen kann. BengalenwaranHabe ich die warmen Steine mit der wohltuenden Sonne gefunden, lasse ich mich flach darauf nieder, um so viel Wärme wie möglich auf meinen Körper scheinen zu lassen. Dir brauche ich ja nicht zu erzählen, wie schön es ist gemütlich in der Sonne zu liegen! Manchmal aber kommt der Schmerz in meinen Kopf gefahren, dann wird mir übel und ich weiß nicht was mit mir passiert. Vor dem Unfall hatte ich das nicht. Ich hoffe das geht irgendwann vorbei…

Baan-chans ungewisse Zukunft

Nun lebe ich also hier bei Stefan und es gefällt mir sehr gut, aber ich sehe in seinen Augen, dass er mich gerne wieder freilassen würde. Auch ich würde gerne wieder ganz gemütlich und frei über die Wiesen, durch den Wald und die Wasserläufe spazieren. Würde mir gerne gemütlich die Sonne auf den Rücken scheinen lassen und mir vielleicht irgendwann ein Mädchen suchen.
Aber ich habe so schrecklich Angst vor Hunden und das nächste Mal ist vielleicht keiner da, um sie zu verscheuchen…“

“Oh ja, das kann ich verstehen!! Der einzige große Hund, den ich bisher getroffen habe, war in Narkose.“
“Was ist das: Narkose?“
“Da schläft man ganz tief und fest. Erreicht wird das mit Medikamenten.“
“Hmmm, ich hätte gerne diese Medikamente, um Hunde zum schlafen zu bringen…“
“Naja, du müsstest eine Spritze betätigen können.“
“Das kann ich nicht mit meinen klobigen Krallen… Die sind messerscharf, aber nicht zum Arbeiten geeignet.“

Der Besuch bei Rocky, dem Bindenwaran

Während dem sonnen haben sich Uscha und Stefan auch die ganze Zeit unterhalten und auf uns aufgepasst.
Stefan hat Baan-chan dann wieder in sein Terrarium gesetzt und wir sind zu einem anderen Waran gefahren.
Der hat sich überhaupt nicht bewegt.

Rockys Geschichte
Rocky, der Bindenwaran

Es ist ein Bindenwaran mit dem Namen Rocky. Diese Warane liegen sehr oft einfach nur gemütlich im Wasser. Rocky hat auch ein eigenes Terrarium.

Rockys eigenes Haus

Stefan hat ein altes Klohaus zu einem Warangehege umgebaut. Es ist alles drin: Klettermöglichkeit, künstliche Sonne und eben eine große Badewanne.

Stefan bei seiner täglichen Arbeit

Rocky hat Stefan genau beobachtet, wie er das Wasser aus seiner Badewanne abgelassen und wieder aufgefüllt hat. Aber er hat nicht einmal den Kopf gehoben. Er hatte gar keine Angst vor Stefan. Obwohl Stefan ein Mensch ist, und Rocky von Menschen mit Steinen beworfen und geschlagen wurde. Dabei ist sein rechtes Hinterbein gebrochen. Er kann zwar im Gehege gemütlich herumspazieren, aber in der freien Natur kann er vor keiner Gefahr weglaufen.

Hilfe für Rocky

Deshalb muss sein Bein entweder operiert werden, oder er muss für immer in einem Gehege bleiben. Da beides sehr viel Geld kostet und Stefan für seine Arbeit als Reptilienretter kein Geld verdient, bittet er jeden, der es sich leisten kann, Rocky zu unterstützen. hier gehts zum Fundraising bzw Spendenmöglichkeit.
Auch könnt ihr natürlich auf der Facebookseite alle Neuigkeiten von Stefans Arbeit, Rocky und Co. erfahren.

Unsere Unterstützung

Auf dem Nachhauseweg habe ich mich ganz fest an Uscha gekuschelt, sie aus meinen Chamäleonkulleraugen angeschaut und gefragt, ob wir den beiden Waranen und Stefan nicht irgendwie helfen können. Zum Beispiel einen Teil des Geldes spenden, dass wir von Perlsacktiere durch den Verkauf von mir als limited edition bekommen.

“Mein lieber Ecki, DU bringst das Geld ein, DU schreibst die karten, DU machst die neuen Besitzer glücklich, also sollst auch DU entscheiden, wer unterstützt wird. Aber ich bin voll und ganz einverstanden mit deiner Entscheidung.“ sagte Uscha.

Und so geben wir 1 Euro pro verkauften Ecki an Stefan und sein reptile rescue phangan.

Wir sind nämlich beide überglücklich, dass auf der Insel phangan jemand lebt, der sich so gut um die Reptilien dort kümmert!!